INTEGRATIVE BERUFSAUSBILDUNG – Für Jugendliche mit Einschränkungen gibt es individuelle Ausbildungsformen.

Seit elf Jahren ist die Integrative Berufsausbildung in Österreich fixer Bestandteil des Bildungssytems. Was bedeutet Integrative Berufsausbildung (IBA) im Detail? „Sie wurde für Jugendliche mit Einschränkungen konzipiert, die keine reguläre Lehre abschließen können. Man unterscheidet bei der IBA zwischen zwei unterschiedlichen Formen: die verlängerte Lehre und eine Ausbildung über eine Teilqualifizierung“, erklärt Evelina Haspinger, Fachbereichsleiterin in der arbas Arbeitsassistenz Tirol. Die Arbeitsassistenz ist eine gemeinnützige Organisation, die im Bereich sozialer Dienste arbeitet und vom Sozialministerium gefördert wird.

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lehrnenAuch wenn die Schulabbrecher-Quote im EU-Vergleich niedrig ist: Jahr für Jahr bleiben in Tirol etliche Menschen ohne Schulabschluss.

Innsbruck – Eine Woche noch bis zum Halbjahreszeugnis. Für viele Tiroler Schüler „nur“ eine weitere Zwischenstation bis zur abgeschlossenen Berufsausbildung. Doch es gibt auch Jugendliche, die plötzlich alles hinschmeißen. Aus Frust über die Schule. Wegen Stress – im Unterricht, mit Lehrern, den Eltern. Wegen persönlicher Probleme. Oder weil sie einfach keinen Sinn in ihrer Ausbildung sehen. Hunderte Male passiert das Jahr für Jahr auch in Tirol.

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Innsbruck – Es ist ein Preis, der gelebte Integration vor den Vorhang holen soll. Seit mittlerweile zwölf Jahren werden beim Integrationspreis Unternehmen ausgezeichnet, die in ihren Betrieben Menschen mit Beeinträchtigung einstellen.

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Die Unternehmerin für eine Woche in einer sozialen Einrichtung? Der diplomierte Sozialarbeiter in einem Wirtschaftsbetrieb? – Das Projekt „Brückenschlag“ macht es möglich. Brückenschlag

Achatz: Die von der WirtschaftskammerTirol (WK Tirol) und dem Land Tirol finanzierte Initiative hat das Ziel, Führungskräften aus Wirtschaft und Non-Profit-Organisationen den Alltag des jeweils anderen dadurch näher zu bringen, dass sie für eine Woche in dessen Arbeitswelt eintauchen.
Auf diese Weise sollen nicht nur Verbindungen zwischen den Bereichen hergestellt werden- ganz wesentlich geht es darum, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, neue, andere Erfahrungen zu machen und seine „Soft Skills“ über das Gewohnte hinaus zu fördern und zu entwickeln.

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