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mittendrin begleitet den Weg von der Schule in die Arbeitswelt bei jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen. Angesprochen werden Eltern, die für ihr Kind eine Alternative zur Tagesstruktur in Werkstätten und geschützten Einrichtungen suchen. mittendrin ist eine Rehabilitationsmaßnahme. Voraussetzung für die Begleitung ist eine Bewilligung von Seiten des Landes Tirol.

Wie läuft das ab?

  • Zur persönlichen Zukunftsplanung vereinbaren wir mehrere Treffen mit den Jugendlichen und mit wichtigen Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld.
  • Bei Schnuppertagen und Praktika probieren die Jugendlichen verschiedene Tätigkeiten aus. Ziel ist es, dass die jungen Erwachsenen in einem Betrieb oder in einer Gemeinde eine sinnvolle, bezahlte und für sie passende Arbeit kriegen.
  • Für mittendrin-Teilnehmende mit besonders hohem Unterstützungsbedarf ist persönliche Assistenz beim Arbeiten möglich – koordiniert über SLI (Selbstbestimmt Leben Innsbruck).

 

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Was ist mittendrin?

Viele junge Menschen wollen nach der Schule arbeiten.
mittendrin kann diese Jugendlichen unterstützen, damit sie einen passenden Arbeits-Platz finden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von mittendrin sind in Kontakt
mit der Arbeit-Geberin oder dem Arbeit-Geber.
Das ist die Chefin oder der Chef einer Firma.
Manchmal kann es Probleme am Arbeits-Platz geben.
Dann versucht mittendrin gemeinsam mit allen Personen diese Probleme zu lösen.

 

Wem hilft mittendrin?

mittendrin hilft Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen.

mittendrin sucht zusammen mit Eltern für Jugendliche verschiedene Möglichkeiten nach der Schule.
Zum Beispiel einen Arbeits-Platz, der nichts mit einer Werkstätte zu
tun hat.

Die Stelle Land Tirol muss mit der Teilnahme bei mittendrin
einverstanden sein.
Denn diese Stelle gibt mittendrin Geld.

 

Wie hilft mittendrin?

Zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von mittendrin  denken Jugendliche über ihre Zukunft nach.
Es geht um Wünsche für die Zukunft.
Das nennt man Zukunfts-Planung.

Personen, die Jugendliche gut kennen, werden eingeladen.
Das sind zum Beispiel Eltern, Freunde, Lehr-Personen und Assistenz-Personen.

Gemeinsam reden alle darüber, was die Jugendlichen gut können.
Die Jugendlichen sagen, was ihnen wichtig ist.
Gemeinsam überlegen alle, wie die Arbeit sein kann.

Alle Menschen sollen überall teilhaben können.
Teilhabe heißt: Jeder Mensch darf überall mitmachen.
Bezahlte Arbeit ist für eine Teilhabe sehr wichtig.

Die Jugendlichen üben bei Schnupper-Tagen verschiedene Arbeits-Aufgaben.
Sie bekommen Unterstützung, wenn sie dabei Schwierigkeiten haben.

Das Ziel bei mittendrin ist, dass Jugendliche einen passenden Arbeits-Platz bekommen.
Der Arbeits-Platz ist in einer Firma oder für eine Gemeinde.
Dafür wird ein Gehalt bezahlt.