Das Positionspapier Jugendarbeitsassistenz entstand auf Initiative der ProjektleiterInnen der Jugendarbeitsassistenzprojekte in Österreich. Mit Unterstützung des Dachverbandes berufliche Integration Austria wurde ein Arbeitskreis gebildet, um ein Positionspapier zur Dienstleistung „Jugendarbeitsassistenz“ zu erstellen. Der Arbeitskreis hat die Jugendarbeitsassistenz als eigenständige, besondere Dienstleistung im Rahmen der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderungen/Erkrankungen und die Unterscheidung zu anderen Dienstleistern beschrieben und erarbeitet. Bei der Fachtagung der Arbeitsassistenzen im Herbst wurde das Positionspapier Jugendarbeitsassistenz nach einer letzten Überarbeitung beschlossen und im Jänner 2015 auf der Homepage des Dachverbandes berufliche Integration austria „dabei-austria“ veröffentlicht.

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INTEGRATIVE BERUFSAUSBILDUNG – Für Jugendliche mit Einschränkungen gibt es individuelle Ausbildungsformen.

Seit elf Jahren ist die Integrative Berufsausbildung in Österreich fixer Bestandteil des Bildungssytems. Was bedeutet Integrative Berufsausbildung (IBA) im Detail? „Sie wurde für Jugendliche mit Einschränkungen konzipiert, die keine reguläre Lehre abschließen können. Man unterscheidet bei der IBA zwischen zwei unterschiedlichen Formen: die verlängerte Lehre und eine Ausbildung über eine Teilqualifizierung“, erklärt Evelina Haspinger, Fachbereichsleiterin in der arbas Arbeitsassistenz Tirol. Die Arbeitsassistenz ist eine gemeinnützige Organisation, die im Bereich sozialer Dienste arbeitet und vom Sozialministerium gefördert wird.

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lehrnenAuch wenn die Schulabbrecher-Quote im EU-Vergleich niedrig ist: Jahr für Jahr bleiben in Tirol etliche Menschen ohne Schulabschluss.

Innsbruck – Eine Woche noch bis zum Halbjahreszeugnis. Für viele Tiroler Schüler „nur“ eine weitere Zwischenstation bis zur abgeschlossenen Berufsausbildung. Doch es gibt auch Jugendliche, die plötzlich alles hinschmeißen. Aus Frust über die Schule. Wegen Stress – im Unterricht, mit Lehrern, den Eltern. Wegen persönlicher Probleme. Oder weil sie einfach keinen Sinn in ihrer Ausbildung sehen. Hunderte Male passiert das Jahr für Jahr auch in Tirol.

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Innsbruck – Es ist ein Preis, der gelebte Integration vor den Vorhang holen soll. Seit mittlerweile zwölf Jahren werden beim Integrationspreis Unternehmen ausgezeichnet, die in ihren Betrieben Menschen mit Beeinträchtigung einstellen.

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